Die technischen Parameter der Autofolien

By 2016-03-31 Egyéb No Comments

TSER, TST, VLT, VLR??? Was bedeuten sie schließlich? Worauf deuten die einzelnen technischen Kennwerte bei Folien hin?

Am Markt ergibt sich oft Wirrwarr daraus, was die bestimmten technischen Parameter bedeuten. Welcher Kennwert zeigt den Hitzeschutz der Folie? Warum gibt es mehrere Energiekennwerte? Diesen Fragen haben wir ein bißchen nachgeforscht.

Im Falle der Autofolien haben wir es leichter als bei Gebäudefolien, bei denen die Glasstruktur, auf die die Folie installiert wird, sehr wichtiger Einflusskomponent ist. Im Falle des Autoglases existiert praktisch nur ein Typ, temperiertes Glas, einschichtig oder geklebt. Grundsätzlich können wir die technischen Parameter in 3 große Gruppen einteilen: Hitzeschutz-Kennwerte, Lichtkennwerte und andere Kennwerte.

Nehmen wir zuerst die Hitzeschutzkennwerte. Die auf die Oberfläche strömende Energie kann in 3 Teile geteilt werden. Ein Teil wird von der Oberfläche reflektiert, diesen nennen wir Total Solar Energy Reflected (TSR), dh. gesamte reflektierte Sonnenenergie. Der zweite Teil wird durch die Oberfläche durchgelassen, dieser wird Total Solar Energy Transmitted (TST), dh. gesamte durchgelassene Sonnenenergie genannt. Der dritte Teil heißt Total Solar Energy Absorbed (TSA), dh. gesamte absorbierte Sonnenenergie, dieser Wert zeigt die von der Oberfläche aufgenommene Energie. Es ist eindeutig, dass die Summe der drei Werte der Menge der originell auf die Oberfläche strömenden Energie gleich ist, noch dazu ist es gut zu wissen, dass nicht einmal die absorbierte Energie verschwindet, sondern sie von der Oberfläche auf einer anderen Wellenlänge ausgestrahlt wird, so wird der Ausmass der sowohl der durchgelassenen als auch der abgewiesenen Energie gesteigert. Es gibt einen Kennwert, der die Summe der obigen drei Werte zeigt, das ist der Total Solar Energy Rejected (TSER), dh. gesamte abgewiesene Sonnenenergie. Dieser Wert bietet das umfangreichste Bild über die Hitzeschutzkompetenz der Autofolien, wenn wir die Frage aus energetischer Hinsicht prüfen (Energieabweisung darf nicht mit Reflexion gemischt werden, oft werden diese Ausdrücke falsch übersetzt). Wenn es uns aber interessiert, wie groß die durchgelassene Energie sein wird, müssen wir uns den Wert der gesamten durchgelassenen Sonnenenergie ansehen; dieser zeigt eindeutig, um wie weniger Energie ins Auto eindringt. Bei Autofolien ist das übrigens der beste Kennwert, da die absorbierte Energie hier nicht so wichtig ist wie bei den Gebäudefolien. Nehmen wir jetzt ein Paar konkrete Beispiele.

Nehmen wir beispielweise eine getönte, eine getönt-metallisierte Folie und eine Folie auf Nanotechnologie-Basis.

Die Werte der getönten Folie mit 20% Lichtdurchlässung:

TSER – 42%
TST – 45%
TSR – 6%
TSA – 49%

Die Werte der getönt-metallisierten Folie mit 20% Lichtdurchlässung:

TSER – 55%
TST – 27%
TSR – 8%
TSA – 65%

Die Werte der Folie auf Nanotechnologie-Basis mit 20% Lichtdurchlässung:

TSER – 62%
TST – 15%
TSR – 7%
TSA – 77%

Der Hitzeschutz der Autofolien ist grundsätzlich keine energetische Frage, sondern es geht um die Reduzierung der durchgestrahlten Hitze, so ist es viel besser, den TST-Wert, dh. die gesamte durchgelassene Energie zu benutzen, da dieser Wert die technologischen Unterschiede der einzelnen Serien besser illustriert, als der TSER-Wert..

Viele Firmen am Markt arbeiten mit dem Wert der Infrared Rejection, dh. mit dem IRR-Wert, der die Infrarotrückweisung bedeutet. Der Energiegehalt der auf die Oberfläche einfallenden Strahlen kann in zwei Bereiche aufgeteilt werden, der eine ist das sichtbare Licht (ung. 47% der Energie) und der andere ist die Infrarotstrahlung (ung. 53% der Energie). Wenn wir zum Vergleich den IRR-Wert benutzen, müssen wir annehmen, dass die Lichtdurchlässung bei beiden Folien gleich ist, in anderem Fall macht der Vergleich keinen Sinn. Ein weiteres Problem bedeutet, dass viele mit dem IRR-Kennwert betrügerisch vorgehen, sie geben den Wert nur im Bezug auf einen bestimmten Bereich an, so ist die Kenntnis der gesamten Durchlässungskurve zur Entzifferung des IRR-Kennwertes unentbehrlich.

Die andere große Gruppe der Kennwerte bilden die Kennwerte, die sich auf das sichtbare Licht beziehen. Visible Light Transmitted, dh. die sichtbare Lichtdurchlässung gibt an, wie klar die Folie wird. Visible Light Reflected, dh. die sichtbare Lichtreflexion zeigt, wie stark die folierte Oberfläche spiegeln wird.

In der Gruppe der anderen Kennwerte ist UV Rejection, dh. UV-Rückweisung am wichtigsten.

Hätten Sie im gegebenen Thema weitere Fragen, schreiben Sie uns bitte an info@skyfol.com.

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